November 10, 2017

Der alljährliche Frühjahrsputz

Heute wirst du hier etwas über Renovierungsarbeiten rund ums Haus und im Garten erfahren. Wer kennt das Problem nicht, man hat schon seit längerer Zeit Haus und Garten, langsam fängt alles an zu verwittern. Ein „Frühjahrsputz“ muss her!

Und genau um den Heurigen „Frühjahrsputz“ (es ist zwar schon Herbst aber es musste so einiges repariert werden) soll es heute gehen. Dieser fand letztes Wochenende statt. Freitag nachmittags ging es los, mit dem kleinsten Projekt: das alte, verwitterte und verrostete Gartentor. Dieses musste erst einmal aus der Verfassung gerissen werden, wir haben auch gleich die Verankerung ausgebaut. Das Tor wurde prompt in die Garage verlegt und dort erst einmal gründlich geputzt, die Farbe wurde abgeschliffen. Sehr viel Rost kam zum Vorschein, der musste weg. Ich brauchte schleunigst eine Lösung. Ich wollte kein neues Tor kaufen, deshalb suchte ich im Internet nach Lösungen. Schnell wurde ich fündig. Dafür nimmt man am besten eine Sandstrahlkabine. Zufällig hatte mein guter Kumpel Robert eine Sandstrahlkabine zu Hause. Er kam für eine Stunde vorbei und verordnete mich derweil in eine Pause. Als er dann fertig war, konnte ich meinen Augen kaum trauen, ein rostfreies Tor lag vor mir. Diese Teile bewirken echt Wunder. Jetzt musste ich das Tor nur noch polieren und lackieren. Am Abend hatte ich dann ein nigelnagelneues Tor, welches in meinen Garten führte.

Am Samstag in der Früh ging es mit unserem größten Problem weiter. Die fünf Jahre alte Gartenhütte, die schon die Vormieter hatten. Ich und meine Frau hatten diesbezüglich verschiedene Meinungen. Sie wollte der Hütte nur einen neuen Anstrich verpassen, wohingegen ich die Hütte rundum erneuern wollte. Letztendlich könnte ich sie überzeugen und wir rissen die Hütte ab.

Tipp: Baue deine Gartenhütte selbst, so kannst du die Kosten für Arbeitskräfte sparen und die Hütte individuell gestalten 😉

Wir fuhren in den Baumarkt und bewaffneten uns mit einem Vorschlaghammer, reichlich an Zirbenholz und Farbe für unsere neue Hütte. Wir haben uns für Zirbenholz entschieden, da diese herrlich riecht. Zuerst räumten wir die Hütte komplett aus und machten uns dann mit dem Vorschlaghammer auf den Weg der Zerstörung. Nicht mal nach einer halben Stunde war das Häuschen dem Erdboden gleich, nur das Fundament stand noch. Auf dieses bauten wir die neue Hütte auf. Wir begannen nun an alle vier Ecken des Fundamentes einen dicken Holzbalken senkrecht in die Erde zu hämmern. Diese verbanden wir dann mit Querstreben und einer Dachstrebe. Dann fingen wir langsam an die Wände einzuziehen und ließen genügend Platz für Fenster und die Tür. Man konnte schon erahnen wie die Hütte fertig aussehen würde. Jetzt kam der Boden, wir entschieden uns für einen billigen Parkettboden. Dieser war schnell verlegt und er sieht wirklich toll aus. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Dach los, zuerst mussten alle kleinen Dachstreben eingebaut werden und dann konnte man erst die Dachpappe befestigen. Das Haus war fast fertig, es fehlte nur noch der Anstrich und die Innenausstattung. Ich wollte eine graue Gartenhütte, also strich ich sie auch grau. Meine Frau kümmerte sich derweil um die Innenseite, dort brachte er alle möglichen Regale, Kästen und Hacken unter. Die Hütte war fertig, sie musste nur noch eingeräumt werden. Wenn euch meine Blogs gefallen schaut doch nächstes Mal wieder vorbei, bist da hin noch viel Spaß im Garten.

November 4, 2017

Mein Garten

Hier wirst du viele Informationen rundum eine meiner Hobbys erfahren. Nämlich das Gärtnern. Ich bin am liebsten den ganzen Tag im Garten unterwegs, leider geht dies nur am Wochenende. Da unter der Woche die Arbeit ruft. Früher als man noch Mutter und Vater im Garten geholfen hat, gab es viel zu entdecken und zu erleben. Fast jeder ist damals noch mit einem Garten aufgewachsen, heutzutage hat nur der einen Garten, der meistens auch ein Haus hat. Die meisten haben eine Terrasse oder einen Balkon. Gott sei Dank habe ich einen großen Garten hinter unserem Haus. Dort kann ich meiner Leidenschaft nachgehen und so viel graben, umsetzen und anbauen wie ich will.

Es beginnt jedes Jahr aufs neue Anfang Mai. Ich beginne den Garten auf die kommende Saison vorzubereiten und beseitige alle Spuren des letzten Winters. Langsam taut alles auf, das Gras beginnt zu wachsen, Blumen beginnen zu sprießen und Vögel fangen wieder an zu zwitschern. Ach wie sehr ich den Frühling mag. Jetzt beginnt die meiste Arbeit des Jahres, das steht fest. Ich sähe neue Grassamen damit dann im Sommer eine schöne Wiese meinen Garten überzieht. Bei allen Hochbeeten muss die Erde umgegraben werden und es müssen Nährstoffe hinzugefügt werden, damit wieder optimale Bedingungen für Tomaten, Paprika und Gurken herrschen. Alle abgestorbenen Äste und Sträucher müssen entfernt werden, damit neue wieder nachwachsen können. Nun fange ich langsam an Blumenzwiebeln im ganzen Garten zu verteilen wie Krokusse, Narzissen und Tulpen. Diese blühen dann im Sommer wunderschön und der Garten leuchtet dann in allen Farben. Letzten Frühling habe ich eine neue Buchenhecke gepflanzt, diese ist mittlerweile über zwei Meter hoch.

 

Nach dem Frühling kommt meine liebste Jahreszeit-Der Sommer. Im Sommer fängt alles an noch einmal so richtig zu wuchern. Anfang des Sommers stelle ich jedes Jahr unseren Pool auf. Dieser Pool war eines der besten Investitionen in den letzten Jahren. Nach einem schweißtreibenden Tag im Garten, ins kühle Nass zu springen ist sehr angenehm. Mittlerweile sind meine ganzen Blumen, die ich im Frühling gesetzt habe, am Blühen und leuchten in Rot, Lila, Weiß, Gelb und Orange. In meinem Garten wimmelt es nur so von Bienen, Libellen und vielen weiteren Insekten. Diesen Sommer habe ich sogar einen Bienenstock im Garten gehalten. Die Bienen produzierten eine wirklich leckeren Honig, der meiner Familie und mir sehr gut schmeckte. Es blühen nun nicht nur die kleinen Blumen, sondern immer mehr Bäume beginnen Blüten zu tragen. Da nun manche Sträucher schon Früchte tragen ,merkt man, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt.

 

Es beginnt die gemütlichste Jahreszeit. Während die Tage immer kürzer werden und die Bäume immer kahler, ist es an der Zeit es sich Drinnen gemütlich zu machen. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Arbeit im Garten erledigt ist. Mich stören die Blätter jedes Jahr aufs Neue, die in meiner Einfahrt liegen. Deshalb benütze ich einen Benzinlaubsauger um all diese Blätter loszuwerden. Wenn ich alle Blätter entfernt habe bereite ich mich auf Halloween vor und dekoriere das Haus angemessen, anstatt im Garten zu werkeln. Nach Halloween gibt es so gut wie gar nichts mehr im Garten zu tun.

Tipp: Kaufe dir einen Laubbläser mit Saug-Funktion so sparst du dir das Aufsammeln der Blätter im Nachhinein 😉

 

Über den Winter überlasse ich meinen Garten der Natur und genieße die Zeit im Haus. Bis dann im Frühling alles wieder von vorne beginnt habe ich ja noch ein paar Monate. Ich hoffe, es hat euch gefallen und bis zum nächsten Mal…

 

 

Oktober 30, 2017

Die Schönheit im Herbst

Mit dem Herbst neigt sich die Freiluftsaison dem Ende zu. Jetzt stehen bei der Gartenarbeit wichtige Handgriffe an, um den Pflanzen die nötige Pflege zu geben und den Außenbereich winterfest zu machen. Mit der Herbstpflege legen Hobbygärtner bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Gartensaison im kommenden Jahr. Wenn der Herbst beginnt, gilt es, Rosen, Stauden und Laubhecken zu beschneiden und Rasen sowie Beete fit zu machen, bevor der erste Frost kommt. Außerdem ist der Herbst die richtige Jahreszeit für die Apfelernte. Auch Beeren, wie Holunder oder Hagebutten warten darauf, gepflückt zu werden. Zudem werden jetzt neue Apfelbäume und Herbstblumen im Garten gepflanzt.

Bereits im Spätsommer beginnen die Bäume mit den Vorbereitungen auf den Winter: Sie entziehen dem Blattwerk wichtige Nährstoffe und speichern diese für das nächste Jahr. Dies führt zu einer geringer werdenden Konzentration des Chlorophylls, das den Blättern ihre grüne Farbe verleiht. Der Verlust der Nährstoffe führt zu einem Abbauprozess, bei dem andere Farbstoffe entstehen oder dominanter in Erscheinung treten und dem Laub seine besondere Herbstfärbung geben. Am Ende dieses Prozesses verkorkt der Stielansatz am Ast, sodass die Nährstoffversorgung endgültig endet und die Blätter zu Boden fallen.

Info: Zusätzlich verhindert die Korkschicht, dass Krankheitserreger und Schädlinge in den Baum dringen.

Im Herbst tragen die heimischen Bäume ein farbenfrohes Blätterdach, bevor das Laub zu Boden fällt und sie sich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Was auf der einen Seite ein prächtiger Anblick ist, bedeutet für Gartenbesitzer eine Menge Arbeit. Denn die abgeworfenen Blätter müssen weggeräumt und kompostiert werden. Aber warum fällt bei uns das Laub von den Bäumen? Der Grund sind die frostigen Temperaturen von Herbstende bis in das Frühjahr. Große, alte Laubbäume verdunsten über das Blätterwerk mehrere hundert Liter Wasser am Tag, was sie durch eine stetige Wasser- und Nährstoffaufnahme über die Wurzeln aus dem Boden ausgleichen. Die Verdunstung erfolgt über Spaltöffnungen in den Blättern, die in Zusammenspiel mit dem Wurzeldruck für den notwendigen Sog sorgen. – Ein Prozess, der als Transpirationspumpe bezeichnet wird. Bei Frost können die Bäume keine Flüssigkeit aufnehmen, verdunsten aber weiterhin Wasser über ihre Blätter. Als Schutz vor dem Verdursten werfen sie das Laub ab.

 

Der Laubabwurf erfolgt bei den Bäumen im Laufe des Herbstes. Daher sollten Gartenbesitzer mit dem Laubharken im Garten bis zum Einsetzen des ersten Frostes warten. Auf Gehwegen, Plätzen oder in Einfahrten sollte herabgefallenes Laub jedoch regelmäßig entfernt werden, um einer Rutschgefahr vorzubeugen. Wem die Arbeit mit Harke und Schaufel zu mühsam ist, der greift zum Laubsauger. Für Bereiche, in denen Kies verlegt ist, kommt die Blasfunktion des Gerätes zum Einsatz. So wird das Laub von dem Kies auf eine gepflasterte oder Rasenfläche geblasen und kann dort aufgesaugt werden.

Auf dem Rasen sollte das Laub vor dem Wintereinbruch vollständig entfernt werden, sonst staut sich die Nässe unter ihm der Rasen weist faule, gelbliche Stellen auf. Auf Gemüsebeeten, unter Sträuchern sowie um den Stamm von Obstbäumen herum bleibt es als ausgezeichneter Dünger liegen. Gleichzeitig bildet es eine isolierende Schicht und schützt im Winter die Wurzeln der Pflanzen. Außerdem dient es als Unterschlupf für Nützlinge, zum Beispiel Igeln und Regenwürmer. Letztere belüften den Boden und lockern ihn auf. Diese Gartenarbeiten sollten spätestens vor dem ersten Frost durchgeführt werden, wenn Sie den Garten winterfest machen. Ein Laubsauger saugt die Blätter auf und fängt sie in einem Beutel auf. Manche Modelle besitzen zudem einen eingebauten Mini-Häcksler, der sie zerkleinert, sodass sie weniger Platz im Beutel einnehmen. Die meisten Laubsauger saugen die Blätter im Ganzen ein, sodass der Beutel regelmäßig auf dem Kompost entleert werden muss. Auf dem Rasen dagegen lässt sich das Herbstlaub mit einem Rasenmäher auf der höchsten Mähstufe einsammeln. Die gemähten Blätter werden im Grasfangkorb aufgefangen, dessen Inhalt anschließend kompostiert wird.

Wer die Blätter nach der klassischen Methode mit einer Harke zusammenkehrt, sollte in der Nähe ein großes Auffangbehältnis aufstellen, um sich das anstrengende Schleppen des Laubes zur Bio-Mülltonne oder dem Komposthaufen zu ersparen. Dafür sind reißfeste, große Abfallsäcke erhältlich, in denen das Laub während der Gartenarbeit gesammelt wird. Danach lässt es sich häckseln oder biologisch verwerten. Sperrige Pflanzenbestandteile, wie Äste, Ranken oder andere Pflanzenreste, können in einem Walzenhäcksler zerkleinert werden. Nach dem Zerkleinern kann der entstandene Abfall ebenfalls auf den Kompost gebracht oder als isolierende Schicht auf Blumenbeete und unter Sträucher gegeben werden.

Mit den milden Temperaturen im Frühling treiben die Bäume aus und bilden neue Blätter und schließlich Knospen. Erst dann ziehen sie über die Wurzeln wieder Nährstoffe sowie Wasser und versorgen die neuen Triebe, bevor das Laub im Herbst erneut abgeworfen wird. Jetzt bist du bestens vorbereitet auf den kommenden Winter. Bis zum nächsten Mal…