Dezember 6, 2017

Die stressigste Zeit im Jahr

Weihnachten steht vor der Tür und die Jagd nach dem passenden Geschenk läuft auf Hochtouren. Immer mehr Menschen suchen Geschenke für ihre Liebsten im Netz. Im Vorfeld sollte man einiges beachten, damit es unter dem Weihnachtsbaum keine langen Gesichter gibt.

Bevor man etwas online bestellt, gilt es auf jeden Fall folgende Punkte zu prüfen: Ist das Impressum korrekt angegeben? Wo hat der Shop seinen Sitz? Ist er telefonisch erreichbar? Gibt es negative Bewertungen des Geschäfts im Internet? Bei der Beurteilung, ob ein Shop seriös ist, helfen Gütesiegel wie Trusted Shops, s@fer Shopping (TÜV Süd), EHI Geprüfter Online-Shop oder internet privacy standards.

Damit das Geschenk rechtzeitig unter dem Tannenbaum liegt, sollte man bei Kauf-Abschluss darauf achten, dass ein verbindlicher Liefertermin angegeben wird. Gerät der Händler in Lieferverzug, kann man selbstverständlich die Bestellung widerrufen und sein Geld zurückerhalten. Wird verbindlich zugesagt, dass die Ware bis Heiligabend da ist, können sogar Schadensersatzansprüche in Betracht kommen. Zum Beispiel dann, wenn man wegen der Nichtlieferung noch schnell ein teures Ersatzprodukt kaufen musste.

Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt europaweit einheitlich 14 Tage. Diese Frist sollte nicht bereits am Heiligabend verstrichen sein. Sonst kann der Beschenkte die Ware nicht mehr umtauschen. Andererseits sollte man nicht zu spät bestellen. Aufgrund eines erhöhten Paketaufkommens kann es zur Weihnachtszeit zu Verzögerungen bei der Lieferung kommen. Häufig bieten Online-Händler deshalb speziell für Weihnachtseinkäufe eine längere Widerrufsfrist an. Will man von einem solchen Angebot profitieren, sollte man ausdrucken oder davon einen Screenshot machen, um sich im Zweifel darauf berufen zu können. Die Widerrufsfrist beginnt, sobald man die Ware erhalten hat. Der Händler muss den Verbraucher zuvor ordnungsgemäß über die Widerrufsfristen informiert haben. Andernfalls verlängert sich die Widerrufsfrist auf ein Jahr und 14 Tage.

Nicht alle im Internet bestellten Waren können innerhalb von zwei Wochen zurückgegeben werden. Kein Widerrufsrecht besteht zum Beispiel bei online bestellten Veranstaltungstickets, Hotelübernachtungen oder gebuchten Reisen. Gleiches gilt für Waren, die speziell auf Wunsch des Kunden gefertigt wurden, wie etwa Fotoalben oder leicht verderbliche Waren. DVDs oder CDs darf man nur dann zurückgeben, wenn sie nicht entsiegelt wurden!

Viele Verbraucher haben sich angewöhnt, Waren kommentarlos zurückzuschicken. Doch Vorsicht: Man muss den Widerruf seit Juni 2014 schriftlich per Brief, E-Mail, Fax oder telefonisch erklären. Stellt der Händler auf seiner Webseite ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung, kann man es dafür nutzen, ebenso ein dem Paket beigefügtes Formular. An diese Formen ist man aber nicht gebunden. Aus Beweisgründen sollte man den Widerruf immer schriftlich erklären. Und: Den Händler am besten um eine Bestätigung Ihres Widerrufs bitten.

Natürlich darf man die Ware begutachten. Was das genau heißt, kommt auf den Einzelfall an: Bekleidung etwa darf man anprobieren, nicht jedoch länger tragen oder verschmutzen. Wer einen Elektrorasierer benutzt und anschließend die Bestellung widerruft, wird ihn dennoch bezahlen müssen. Denn der Rasierer kann nicht weiterverkauft werden. Als Anhaltspunkt gilt: Man darf die Ware zumindest im selben Umfang wie im Ladengeschäft ausprobieren. Gerade bei teuren und empfindlichen Waren empfiehlt es sich, bei Widerruf Fotos anzufertigen, damit man den Zustand der Ware bei Versand und die ordnungsgemäße Verpackung belegen kann. Kommt die Ware schon beschädigt an, sollte man sofort und schriftlich den Händler informieren und Lieferung eines neuen Produkts oder Reparatur fordern. Die Kosten der Rücksendung trägt seit Mitte Juni 2014 der Verbraucher. Hierüber muss der Online-Händler auf seiner Webseite aber korrekt informieren. Häufig ist es jedoch so, dass Händler auf freiwilliger Basis weiterhin, zumindest ab einer gewissen Bestellgröße, diese Kosten übernehmen.

Geschenkgutscheine sind gerade zur Weihnachtszeit beliebt. Zum einen, weil sich der Beschenkte das Geschenk selbst aussuchen kann, zum anderen weil viele Waren nach Weihnachten günstiger angeboten werden. Käufer sollten jedoch bedenken, dass Gutscheine in den meisten Fällen befristet sind. Nach Ablauf der Befristung kann der Händler sich weigern, den Gutschein einzulösen. Dann muss er aber den Wert des Gutscheins auszahlen. Diese Verpflichtung gilt jedoch nicht unbegrenzt. Denn nach drei Jahren verlieren Gutscheine in der Regel ihre Gültigkeit, der Händler kann sich dann auf Verjährung berufen.

Nützliche Geschenke sind auch in der Weihnachtszeit eine sehr gute Idee. Man kann zum Beispiel seiner Mutter einen modernen Induktionstopf schenken oder seinem Vater einen Flaschenöffner. Ich glaube jeder freut sich über etwas, dass man gut gebrauchen kann. Wem dies alles online zu stressig ist, der kann immer noch in ein Geschäft spazieren. Was schenkt ihr euren liebsten zu Weihnachten? Schreibt es in die Kommentare…

 

Dezember 1, 2017

So verbesserst du dein Leben!

Heute gebe ich dir Tipps wie du energiegeladen und motiviert durch den Tag gehen kannst. In den letzten Monaten habe ich diese Tipps und Tricks ausprobiert und eine positive Veränderung bemerkt. Ich garantiere dir nicht, dass es funktionieren wird. Es funktioniert nur dann, wenn du die Motivation und Lust hast deine schlechten Gewohnheiten zu ändern.

Fangen wir in der Früh an. Wann stehst du ca. auf – vielleicht um sieben oder acht? Und warum stehst du auf? Natürlich weil du zur Arbeit musst, ist doch klar. Jetzt fragst du dich vielleicht, warum du in der Früh um fünf aufstehen solltest. Du brauchst einen Grund! Machst du am Nachmittag Sport, verlege dein Workout in die Früh. Musst du noch etwas im Haushalt oder im Garten machen, hast dafür aber keine Zeit oder Lust, mach es am Morgen. Dazu kann ich dir ein perfektes Beispiel geben. Ich wohne in einem Haus mit einem Garten, dieser Garten wird von einem riesen Zaun umgeben. Mein Zaun ist über die Jahre schon etwas kaputt und rostig geworden, also wollte ich ihn lackieren, dafür hatte ich nur nie Zeit. Doch letzte Woche habe ich es erledigt und zwar um sechs Uhr morgens. Ich stand mit einem Airbrushkompressor im Garten. Den Tipp mit dem Airbrushkompressor hatte ich aus dem Internet. Nach zwei Stunden war ich fertig.

 Ich für meinen Teil stehe um fünf Uhr auf, obwohl ich erst um acht im Büro sein muss. In diesen drei Stunden habe ich enorm viel Zeit um Sport zu machen, Blogs zu schreiben und etwas zu essen. Wenn du es erst einmal probiert hast, willst du gar nicht mehr aufhören. Fällt es dir schwer mit einem normalen Wecker aufzustehen, dann hole dir einfach einen Lichtwecker. Mit so einem Teil ist es enorm einfach wach zu werden. Wichtig ist es auch deine schlechten Gewohnheiten los zu werden, ich weiß es ist schwer, aber es geht. Um deine Erfolgschancen zu erhöhen, ist es hilfreich dir eine Alternative für die alte Gewohnheit zu suchen. Diese sollte nahe an dem Nutzen sein, den du von deiner schlechten Gewohnheit bekommst. Wenn du zum Beispiel TV guckst, um zu entspannen, dann könntest du als Alternative ein Buch lesen oder dir eine Massage geben lassen. Sollte dies als Anreiz nicht ausreichen, dann kannst du dir durch extrinsische Motivation   zusätzlich die Umstellung erleichtern. Dazu setzt du dir eine Strafe für jeden Bruch mit deiner neuen Gewohnheit. Zusätzlich kannst du dir eine Strafe für das gesamte Scheitern des Projektes auferlegen. Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem TV. Für jedes Einschalten der Flimmerkiste kannst Du Dir eine Strafe von zwei Euro (10 Euro, 100 Euro, je nach dem, was du als schmerzhaft empfindest) auferlegen, die du deinem Partner oder deinen Eltern spendest. Scheitert das Projekt vollständig, dann kann die Strafe auch etwas höher ausfallen. Dadurch überlegst du dir zweimal, ob es sich tatsächlich lohnt in die alte Gewohnheit zurückzufallen. Weiterhin hast du die Möglichkeit deinen Freunden/Familie/Bekannten von deinem Vorhaben zu erzählen. Wenn du dir nahestehenden Personen von deinem Projekt erzählst, wird es verbindlicher und zusätzlich peinlich, dieses scheitern zu sehen. Das verleiht dir einen nicht zu unterschätzenden Antrieb diese Blamage zu vermeiden. Alternativ ist auch ein Internetblog zu der Testphase möglich, wobei dies nicht ganz so verbindlich ist und deswegen nicht die gleiche Wirkung erzielt. Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Gewohnheiten. Jedoch gibt es „schlechte“ oder besser „nicht zielführende“ Gewohnheiten, die in unserer Gesellschaft sehr verbreitet sind. Manche Gewohnheiten können dabei auch für dich zielführend sein und dich glücklich machen, während jemand anders darunter leidet. Es liegt an dir, dies zu beurteilen.
Ich habe mir als Unterstützung eine Liste dazu gemacht. Viele der zielführenden Gewohnheiten habe ich bereits erfolgreich in mein Leben integriert. Ich hoffe du wirst diese Tipps versuchen anzuwenden, viel Erfolg dabei. Wenn dich solche Themen interessieren, dann schau doch nächste Woche wieder vorbei. Bist zum nächsten Mal…